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Riftia pachyptila

Riftia pachyptilais commonly referred to as Giant Tube Worm, Beard worm. Difficulty in the aquarium: Not suitable for aquarium keeping. Toxicity: Toxic hazard unknown.


Profilbild Urheber NOOA Ocean Explorer / National Exploration and Research

Foto: Galapagos Rift Expedition 2011

Public Domain
Courtesy of the author NOOA Ocean Explorer / National Exploration and Research Copyright NOOA Ocean Explorer. Please visit oceanexplorer.noaa.gov for more information.

Uploaded by AndiV.

Image detail


Profile

lexID:
13709 
AphiaID:
266010 
Scientific:
Riftia pachyptila 
German:
Tiefsee-Röhrenwurm,Tiefsee-Bartwurm 
English:
Giant Tube Worm, Beard Worm 
Category:
Spirografi 
Family tree:
Animalia (Kingdom) > Annelida (Phylum) > Polychaeta (Class) > Sabellida (Order) > Siboglinidae (Family) > Riftia (Genus) > pachyptila (Species) 
Initial determination:
Jones, 1981 
Sea depth:
2564 - 2673 Meter 
Size:
bis zu 200cm 
Weight:
0,650 kg 
Temperature:
1,7°C - 2,1°C 
Difficulty:
Not suitable for aquarium keeping 
Offspring:
Not available as offspring 
Toxicity:
Toxic hazard unknown 
CITES:
Not evaluated 
Red List:
Not evaluated (NE) 
Related species at
Catalog of Life
:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Created:
Last edit:
2021-04-14 16:33:01 

Info

Die wenigsten Menschen werden den sessile Bartwurm Riftia pachyptila jemals in der Natur, sprich in den Tiefen des Pazifischen Ozeans, begegnen.
Nur mit Hilfe von speziellen Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen ist ein Blick in dieses Biotop aus Schwarzen Rauchern und Weißen Rauchern überhaupt möglich,
und es stellt sich die Frage, wie die filigran erscheinenden Röhrenwürmer in der Tiefe und der Nähe zu den hydrothermalen Quellen am Grund der Tiefsee leben und sich ernähren zu können.

Gesunde Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Biotopen und thermale Raucher sind die an den dichtesten besiedelten Lebensräumen der Tiefsee!
Hier kommen unglaublich viele und auch noch unbekannte Arten von Tieren vor, wie z.B. die koloniale Röhrenwürmer Oasisia alvinae und Tevnia jerichonana, unterschiedlichste Garnelen- und Krebsarten, Muscheln, Aktinien und Fische.

Zur Ernährung der Würmer:
Viele Korallen sind eine Symbiose mit energieliefernden Dinoflagellaten (Zooxanthellen) eingegangen, eine solche Symbiose hat auch Riftia pachyptila mit Bakterien geschlossen.
Die symbiontischen Schwefelbakterien betreiben eine Oxidation von Sulfid mit Sauerstoff (Chemosynthese) um Energie zu gewinnen, die an den Wurm-Wirt weitergegeben werden.
Den Endosymbionten kommen noch weitere Aufgaben zu, die der mund- und darmlose Wurm nicht erledigen kann, wie die Entsorgung von Abfallstoffen, dem Wurm bleibt nur die Aufgabe, seine Symbionten mit genügend Sauerstoff und Sulfid zu versorgen.

Interessant ist, dass juvenile Würmer noch keine endosymbiotische Bakterien, im Gegenteil, die jungen Würmer fressen die Bakterien in der ersten Lebenszeit, später dringen die Bakterien über die Körperoberfläche in das Gewebe des Wurms und setzen sich dort fest.

External links

  1. Lexikon der Biologie:Schwarze Raucher (de). Abgerufen am 30.03.2021.
  2. Auf der Spur der schwarzen Raucher (de). Abgerufen am 30.03.2021.
  3. Deep-water chemosynthetic species (CoML ChEss Project) (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  4. Ein Ozean von Symbiosen, von ungeahnter Tiefe (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  5. Korallenriffe - Zentren der Artenvielfalt im Ozean (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  6. NOAA Ocean Exploration & Research (en). Abgerufen am 14.04.2021.
  7. Schwarzer Raucher (de). Abgerufen am 30.03.2021.
  8. SeaLifeBase (en). Abgerufen am 30.03.2021.
  9. Spektrum Meeresbiologie: Tiefe Einblicke (de). Abgerufen am 30.03.2021.
  10. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 30.03.2021.

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